Basis für Frieden - Preis

Der Basis für Frieden Preis wurde 2011 und 2013 vergeben. Den Zeitpunkt für die nächste Preisvergabe werden Vorstand und Mitgliederversammlung in 2016 entscheiden.


Der Preisträger 2013 heißt: Joachim Bauer.


Joachim Bauer erhält den Basis für Frieden-Preis 2013
aus den Händen des 1. Vorstands Wilfried Ludwigs



Joachim Bauer aus Marxzell-Burbach heißt der Preisträger des Basis für Frieden-Preis 2013. Zu dem Festakt am Donnerstag, 3. Oktober, waren über 50 Gäste ins Bürgerhaus nach Muggensturm gekommen. Natürlich dabei die fünf Kandidaten und Kandidatinnen Joachim Bär, Joachim Bauer, Ada Karoline Haeggqwist, Ursula Ruoff und Angelika Welsch. Sie alle waren aus der Bevölkerung als Vorbilder im Sinne des Vereins Basis für Frieden e.V. vorgeschlagen worden. Eveline Seiler stellte die vier KandidatInnen ausfühlich vor, ehe die Preisträgerin von 2011, Birgit König-Jörg, eine Laudatio für ihren Nachfolger hielt. Die Laudatio ist hier nachzulesen.

Ada Haeggqwist, 2. Vorstand Uli Deisinger, Birgit König-Jörg,
Angelika Welsch, Joachim Bär, Joachim Bauer, Bürgermeister Dietmar Späth,
1. Vorstand Wilfried Ludwigs, Ursula Ruoff (von links)

Die KandidatInnen 

Die KandidatInnen Basis für Frieden Preis 2013

Joachim Bär 

Joachim Bär
Kandidat Basis für Frieden - Preis 2013
Joachim Bär aus Achern ist Vater, Yogalehrer und Coach. Er achtet auf seine Gedanken, Worte, Handlungen aber auch auf seinen Körper und dessen Bedürfnisse. Gewaltlosigkeit, auch in der Kommunikation, sich selbst wertschätzen und lieben, jeden Tag ein bisschen „Urlaub“ machen, gesundes Essen, der Informationsflut ausweichen, Demut üben und positiv eingestellte Menschen in seiner Umgebung prägen seinen Alltag. Er hält seine Vision im Blick und erfüllt sich seine Herzenswünsche Stück um Stück. Seine eigene Zufriedenheit ist ihm wichtig, weil er ohne sie nicht authentisch Yoga unterrichten und Coachings geben könnte. Sein Lebensmotto ist: „Ich bin wichtig, nett, reizend, liebenswert und lebe jeden Tag so, als wäre es mein letzter. Mit anderen gehe ich so um, wie ich mir wünsche, dass sie mit mir umgehen.“


Joachim Bauer

Joachim Bauer
Kandidat Basis für Frieden - Preis 2013
Joachim Bauer aus Marxzell war bis zum August 2013 Hausmeister in der Anne-Frank-Realschule in Ettlingen. Seine freundliche, herzliche, humorgeladene und wertschätzende Art haben ihn zu einem der wichtigsten Menschen der Schule gemacht. Er sorgt für Harmonie damit er sich wohlfühlt und im täglichen Zusammenleben mit seinen Mitmenschen ein positives Denken und freundliches, ehrliches Miteinander erreicht. Seine Erfahrungen zeigen, dass die eigene Zufriedenheit sehr wichtig ist, weil sie andere positiv beeinflussen kann. Sein Lebensmotto ist: „Behandle andere Menschen so wie du selbst behandelt werden möchtest“.


Ada Karoline Haeggqwist 


Ada Karoline Haeggquist
Kandidatin Basis für Frieden - Preis 2013
Ada Karoline Haeggqwist aus Dobel beschäftigt sich mit der Natur und stellt Essenzen und Symbole her, die Menschen Heilung und Frieden bringen sollen. Sie begegnet den täglichen Herausforderungen mit Gelassenheit und Harmonie, lässt sich von der Natur mit ihren Gesängen, Geräuschen, Bäumen und Pflanzen inspirieren und kräftigen. Verständnis und Güte im Umgang mit ihren Mitmenschen versucht sie in Gedanken, Worten und Taten umzusetzen. Ihr Frieden beginnt mit ihrer eigenen Zufriedenheit, sie bewirkt eine feine, lichtvolle und inspirierende Ausstrahlung, die auch ihre Mitmenschen spüren. Ihr Lebensmotto: „Jeder Tag ist für mich ein neues Geschenk. Ich bin bereit es dankbar zu empfangen, mit ihm liebevoll umzugehen, mein Bestes zu geben, damit es sich fried- und segensvoll entfalten kann.“





Ursula Ruoff

Ursula Ruoff
Kandidatin Basis für Frieden Preis 2013
Ursula Ruoff aus Karlsruhe ist Erzieherin und leitet einen Kindergarten. Morgens zwischen sechs und sieben nimmt sie sich Zeit für Meditation und Literatur, schöpft Energie und mentale Stärke für die kleinen und großen Herausforderungen des Tages. Ihr Grundsatz lautet "gutlaunig, offenherzig und zufrieden leben, mit den täglichen Überraschungen offen und ruhig umgehen". Er überträgt sich auf Kinder und Erwachsene, die dann selbst mehr aus sich herauskommen und sich für andere öffnen. Das erleichtert ihre Arbeit mit Kinder, Kollegen und Eltern. Ihre eigene Zufriedenheit ist für sie eine Triebkraft um das Leben zu meistern; die Offenherzigkeit hilft ihr mit der Vielfältigkeit des Lebens umzugehen. Ihr Lebensmotto: „Tag für Tag, ein guter Tag“ oder „Es ist, was es ist“ sagt die Liebe!



Angelika Welsch 

Angelika Welsch
Kandidatin 
Basis für Frieden Preis 2013
Angelika Welsch aus Baden-Baden ist Entwicklerin und Dozentin für bewusste Raumkultur und sorgt für gute Resonanzen zwischen Menschen und den Räumen, in denen sie leben. Sie liebt das Leben, die kleinen Geschenke, ist dankbar, für alles, was sie besitzt, für ihre Familie, ihre Freunde, ihre Gesundheit, aber auch für kleine oder großen Dinge im Alltag. Ihre Raumkultur gibt anderen Menschen Antrieb und die Möglichkeit in ihrem Leben vorwärts zu kommen. Sie freut sich darüber, dass sie damit einen kleinen Beitrag für eine bessere Welt geben kann. Kreativ und lösungsorientiert begegnet sie den Herausforderungen, die im Leben auf sie zukommen. Wenn sich Dinge nicht ändern lassen, dann sucht sie nach dem Sinn und kann sich gut damit anfreunden. Ihre eigene Zufriedenheit ist ihr wichtig, weil Zufriedenheit ausstrahlt und sich diese auf andere Menschen überträgt. Ihr Lebensmotto: „Erst durch das Tun wird etwas möglich!“.

  


  

Basis für Frieden – Preis 2011


Die fünf – aus der Bevölkerung – vorgeschlagenen Kandidaten:Horst Jochim (1. von links), Maria Jany (3.v.l.), Hartwig Rehder-Weinsheimer, Birgit König-Jörg, Gerold Rudolphi zusammen mit den Vereinsvorständen Wilfried Ludwigs (2.v.l.), Uli Deisinger (7. v. l.)


In einem Festakt im Bürgerhaus in Muggensturm wurde am 3. Oktober der Basis für Frieden – Preis 2011 an Maria Jany aus Muggensturm und Birgit König-Jörg aus Kraichtal vergeben, weil sie für die Ausschussmitglieder herausragende Vorbilder im Umgang mit sich selbst und im täglichen Einsatz für ein friedvolles Miteinander sind. Auch die drei anderen Kandidaten Horst Jochim aus Rastatt, Hartwig Rehder-Weinsheimer aus Rastatt und Gerold Rudolphi aus Sinzheim wurden für ihr Vorbild-sein geehrt.

Maria Jany

Zwölf Menschen wurden für den Basis für Frieden Preis 2011 vorgeschlagen. Die folgenden fünf waren bereit zu kandidieren. 

Maria Jany aus Muggensturm fühlt sich besonders wohl, wenn es in ihrer Familie harmonisch zugeht. Sie kümmert sich aber auch um ihre Mitmenschen. Die Familie, Bekannte sowie Freunde sind deshalb sehr gerne mit ihr zusammen und geben ihr das Gefühl, dass sie ihr vertrauen und sie mögen. Die eigene Zufriedenheit ist ihr sehr wichtig und sie überträgt sie auch gerne auf andere Menschen. Ihr Lebensmotto ist: Ich lasse mich nicht unterkriegen, verschenke liebe Worte und immer auch ein freundliches Lächeln.

Laudatio von Helga Kalkbrenner für Maria Jany


Birgit König-Jörg
Birgit König-Jörg aus Kraichtal schafft bewusst Ruheinseln im Alltag für sich. Sie spricht zu sich und zum gegenwärtigen Moment ein JA. Sie gibt sich die Erlaubnis, gut für sich zu sorgen und auch mal ein NEIN zu sprechen. Nach einer Brustkrebserkrankung hat sie gelernt, gut für sich zu sorgen und den Augenblick wahrzunehmen und zu genießen – denn er könnte schon morgen vorbei sein. Nach vielen Achterbahnfahrten ihrer Gefühle spürt sie mittlerweile eine innere Ruhe und Zufriedenheit in sich als Frau, die sich auch nach dem Verlust einer Brust als vollwertige Frau fühlt und mit sich im Reinen ist. Sie möchte gerne anderen Frauen und Menschen in lebensbedrohlichen Situationen Mut machen, an sich und die eigenen Selbstheilungskräfte zu glauben und die Aufgaben, die das Leben an einen stellt, anzunehmen und eigenverantwortlich mit sich
umzugehen. Ihre eigene Zufriedenheit wirkt sich auf ihre Lieben und ihr Umfeld positiv aus. Diese Zufriedenheit stellt für sie einen hohen Wert dar und ihr inneres Ja zu sich selbst ist ihr größtes Geschenk. Ihr Motto: „Glaube an dich und lächle dir täglich zu.“
Horst Jochim
Horst Jochim aus Rastatt hört in sich hinein und achtet auf seine Balance zum Außenleben. Er pflegt das Bewusstsein seiner Verantwortung für andere Menschen, sucht die innere Basis von sich aus “wirksam” zu sein und ist offen für Gottes Kraft – als Gnade und Begabung. Dies lässt ihn erkennen, dass aus “dem beschenkt werden” eine Verantwortung für andere wächst. Hier ist “das Geben” eine innere Haltung, die die Teilhabe anderer Menschen spiegelt und das persönliche Vorleben in der Arbeit mit jungen Menschen prägt. Sie erfordert Authentizität im Umgang mit den unterschiedlichen Lebenserfahrungen seiner Mitmenschen. Die eigene Zufriedenheit ist ihm Kraftquelle für das, was zu einem positiven Lebensprinzip nötig ist. Sein Lebensmotto ist - auch als christliche Berufung: Verantwortung für mich und andere übernehmen.

Hartwig Rehder-Weinsheimer
Hartwig Rehder-Weinsheimer aus Gernsbach sucht Sinngebendes beim Engagement in verschiedenen sozialen und kulturellen Projekten. Er pflegt sein Hobby Cellospielen und reist gerne. Dadurch gewinnt sein Alltag an Sinn, Struktur sowie Vernetzung in der Region. Nur durch seine eigene Zufriedenheit gewinnt er Ausgeglichenheit. Sein Lebensmotto: „Carpe diem im Sinne von: Nutze den Tag und genieße möglichst viele Momente.“





Gerold Rudolphi
Für Gerold Rudolphi aus Sinzheim ist die Natur seine Wohlfühl-Quelle. Von der Natur – zu der Natur – mit der Natur. Dies führt in seinem täglichen Leben zu Ausgeglichenheit – Ruhe – Frieden. Seine eigene Zufriedenheit ist ihm wichtig, weil jeder Tag seine eigenen Gesetze hat und der Kandidat seine eigenen Wünsche, Bedürfnisse und Träume hat. Sein Lebensmotto: „In Zufriedenheit und Einklang mit der Familie, den Menschen, der Welt. Lerne einsehen, dass das Leben zwar eine Gabe, vor allem aber eine Aufgabe ist.“